Predigtgottesdienst

Als grundlegende biblische Texte bedenken wir in unserem Gottesdienst:

1. Lesung aus dem Buch des Propheten Jeremia Kapitel 20, Verse 7-18:

7 Du hast mich verführt, Gott, und ich habe mich verführen lassen;
du hast mich aufs Kreuz gelegt und vergewaltigt.
Jeden Tag werde ich zum Gespött, alle verlachen mich.
8 Ach, sooft ich rede, muß ich schreien,
"Gewalt und Unterdrückung!" muß ich rufen.
Ja, das Wort Gottes wurde mir täglich zu Schmach und Spott.
9 Dachte ich aber: Ich will mich nicht mehr erinnern
und nicht mehr in Gottes Namen reden,
so war es mir, als brenne in meinem Herzen ein Feuer,
eingeschlossen in meinem Innern.
Ich bin zu erschöpft, es auszuhalten,
und ich konnte es nicht ertragen.
10 Denn ich hörte das Flüstern der Vielen:
Grauen ringsum! Zeigt ihn an!
Wir wollen ihn verklagen.
Selbst meine Nächsten, die in Frieden mit mir verbunden sind, 
warten gespannt darauf, dass ich ins Straucheln gerate:
Vielleicht lässt er sich verführen,
dann können wir ihn vergewaltigen und uns an ihm rächen.
11 Aber Gott steht mir wie ein starker, kraftvoller Mann bei.
Darum straucheln meine Verfolger und werden nichts erreichen.
Sie werden zutiefst gedemütigt werden, weil sie nichts erreichen,
ewig wird ihre Schande dauern und unvergessen bleiben.
12 Gott der Gewalten prüft die Gerechten,
schaut Herz und Nieren an.
Ich werde deine Rache an ihnen erleben;
denn dir habe ich meine Sache anvertraut.
13 Singt Gott, lobt Gott;
denn er rettet das Leben eines armen Menschen aus der Hand derer, die Böses tun.
14 Verflucht sei der Tag, an dem ich geboren wurde;
der Tag, an dem meine Mutter mich gebar, sei nicht gesegnet.
15 Verflucht sei die Person,
die meinem Vater die frohe Kunde brachte:
'Ein Kind, ein Sohn ist dir geboren!',
und die ihn damit hoch erfreute.
16 Dieser Person müsste es ergehen wie den Städten,
die Gott in Trümmer gelegt hat, ohne es zu bereuen.
Am Morgen müsste sie Klagegeschrei hören
und Kriegslärm um die Mittagszeit in den Ohren klingen,
17 weil man mich nicht sterben ließ im Mutterleib.
Dann wäre meine Mutter mir zum Grab geworden,
ihr Schoß wäre auf ewig schwanger geblieben.
18 Warum nur kam ich heraus aus dem Mutterschoß?
Doch nur, um dann Mühsal und Kummer zu sehen
und in Schmach meine Tage zu beenden.

2. Lesung aus dem Lukasevangelium Kapitel 9, Verse 57-62:

57 Als Jesus mit seinen Jüngerinnen und Jüngern unterwegs war, sprach ihn jemand an und sagte: »Ich will dir folgen, wohin auch immer du gehst.«
58 Da antwortete Jesus: »Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester, aber wir haben keinen Ort, an dem wir uns ausruhen können.«
59 Zu einem anderen sagte er: »Folge mir!«
Der aber antwortete: »Erlaube mir, dass ich zuerst noch einmal weggehe, um meinen Vater zu begraben.«
60 Jesus aber sagte zu ihm: »Lass die Toten ihre Toten begraben. Du aber mach dich auf und verkünde das Reich Gottes.«
61 Wieder jemand sagte: »Ich will dir nachfolgen, Herr. Aber zuerst erlaube mir, von denen in meinem Haus Abschied zu nehmen.«
62 Jesus aber sagte: »Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, ist nicht geschickt für das Reich Gottes.«

Auf einen Blick

Beginn:
Sonntag, 24. März 2019
um 10:00 Uhr
Ende:
Sonntag, 24. März 2019
um 11:00 Uhr

St. Fabian- und St. Sebastian-Kirche zu Rensefeld
Alt Rensefeld 24
23611 Bad Schwartau

Pastor Kiehn

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