Die Orgel

Im Jahr 1998 bekam die Friedhofskapelle eine neue Orgel nach romantischem Vorbild. Die Orgel wurde von der Orgelbaufirma Paschen aus Kiel gebaut und hat fünf Register.

Die Orgel hat ein Manual und ein Pedal. Der Orgelprospekt und das gesamte Orgelgehäuse ist in Eichenholz gearbeitet.

Das Manual bedient die Töne von C bis g’’’ (g’’’’), das Pedal die Töne C bis f´.

Eingebaut wurden die Register:

- 1 Principal 8´
- 2 Salicional 8´
- 3 Gedackt 8´
- 4 Flöte 4´
- 5 Subbass 16´
- und ein Tremulant.

Außerdem besitzt die Orgel eine Manual-Pedal-Koppel: 1 4´-1 Discant 1 4´-1. Sowohl Spieltraktur und Koppeln als auch die Registratur erfolgt mechanisch.

Das Pfeifenwerk ist von Firma Paschen an unserer Orgel bis g’’’’ ausgebaut. Das hat den Vorteil, dass die Choralkoppel bis zum g’’’ ohne Einbußen genutzt werden kann.

Die Koppel wurde bei f’ / f#’ aufgeteilt und der Diskantbereich kann separat gezogen werden. Im begrenzten Rahmen ist somit sogar das Triospiel möglich.

Insgesamt wurden durch den Einbau der neuen Orgel die musikalischen Möglichkeiten deutlich gegenüber der vorherigen Orgel erweitert. Es können sogar größere Werke der Orgelliteratur wirkkräftig zur Aufführung gebracht werden.

Bei besonderen Gelegenheiten, etwa dem "Tag des Friedhofs" im Jahr 2008 wurden bereits Konzerte auf unserer Orgel gespielt. Sie ist eben nicht nur optisch ein kleines Schmuckstück, sondern bietet eine große Klangvielfalt auf kleinem Raum, so dass vor allem die Trauergottesdienste seither eine noch würdigere musikalische Ausgestaltung erfahren.