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Sonntagspilgern

Im vergangenen Frühjahr entstand während der Passionszeit die Aktion „Sonntagspilgern“, die sich bei vielen Menschen als durchaus wirksames Mittel gegen den Corona-Blues erwiesen hat und deshalb in diesem Jahr wiederholt wird.

Die Idee ist einfach: Interessierte suchen bei sich um die Ecke ein etwa 15 Kilometer langes Wegstück und gehen am Sonntag um 9.30 Uhr los. Gehen, Schweigen, Beten, Singen: die Teilnehmer tun dies zwar für sich allein, doch wissen sie sich dabei verbunden mit anderen, die zeitgleich anderswo mit den gleichen Pilgerimpulsen unterwegs sind.

Pastor Frank Karpa vom Kirchenkreis Ostholstein stellt fest: „Es tut gut rauszukommen, durchzuatmen, die Natur zu erleben, sich seines Glaubens zu vergewissern und dabei zumindest gedanklich mit anderen verbunden zu sein!“

Wer mitmachen möchte, findet die inhaltlichen Impulse, die sich dieses Jahr um den Psalm 139 drehen, jeweils am Freitag auf der Internetseite des Kirchenkreises:

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.kirchenkreis-ostholstein.de

oder bekommt sie – bei Anmeldung – zugemailt.

Bis Montag können die Pilger außerdem aufschreiben, was sie unterwegs erlebt und gedacht haben (per Mail an frank.karpa@kk-oh.de. ). Die Eindrücke werden dann anonymisiert in die Gruppe derer gestellt, die sich angemeldet haben. So bleibt niemand mit den eigenen Erlebnissen allein und vielleicht wächst auch das Gefühl der Verbundenheit untereinander.

Die Aktion startet am 21. Februar, dem ersten Sonntag der Passionszeit und geht bis Palmsonntag. Es ist dabei natürlich nicht verbindlich, an allen sechs Passionssonntagen teilzunehmen. Wer will, macht einfach nur an einem oder an einzelnen Sonntagen mit.